Band 
Dritter Band.
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Verhältniß zu den nordischen Mächten.

Als die Schweden im Jahre 1741 es wagten, aufden Antrieb von Frankreich den Krieg gegen Rußlandzu erneuern, waren sie doch nicht so unbesonnen, sich ganzauf ihre eigenen Kräfte zu verlassen; sie rechneten zugleichauf die inneren Bewegungen, die sich unter der Regen-tin Anna im Russischen Reiche zeigten, und von der Un-bestimmtheit der Succession, dem Widerwillen der Ein-gebornen gegen das, was man die Herrschaft der Aus-länder nannte, genährt wurden.'

Aber ihre Vorbereitungen waren so unzureichend, dieLeitung der ersten Kriegsoperationen so wenig überlegt,daß es nur einer geringen Anstrengung der von einigenjener Ausländer geführten russischen Macht (Lascy undKeith) bedurfte, um ihnen — bei Willmanstrand, Sept.1741 — einen Verlust beizubringen, der nach Beschaf-

1. Ein von dem secretcn Ausschuß «erfaßter Aussatz: Anmer-kungen über das Betragen des schwedischen Ministern rc,; bei Bü-sching Magazin II, 333, 339. Die Franzosen sagten, man dürfedie Partei der Prinzessin Elisabeth nicht vorher unterdrücken lassen.

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