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Dritter Band.
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ein paar hundert Grenadiere der Garde für sich zu ge-winnen '; statt gegen die Schweden ins Feld zu ziehen,wozu sie den Befehl empfangen hatten, nahmen sie denPalast ein, und stürzten in ein paar Stunden die ganzeRegierung (Nov. 1741). Mit rücksichtsloser Gewalt-samkeit wurden die bisherigen Machthaber auseinander-gesprengt, verbannt, unschädlich gemacht.

Hie und da meinte man wohl, diese Thronverände-rung werde eine vollkommene Umkehr der Dinge zur Folgehaben; Rußland werde sich auf sich selbst zürückziehen,und sich mit einer Rolle begnügen, wie es vor Peter Igespielt habe. ^

Allein auch unter denen, welche der Großfürstin bei-gestanden, waren die Ausländer überaus wirksam gewe-sen; von den Eingebornen waren einige gewandt genug,um sich dennoch zu behaupten; und wer giebt jemals ei-nen Einfluß, den man wirklich besitzt, freiwillig auf?

Dazu ließ es sich Anfangs allerdings an, als werdedie politische Hinneigung sich ändern, namentlich der fran-zösische Gesandte, Marquis de la Chetardie, der die Re-volution mit Rath und That, hauptsächlich mit Geld un-

1. Nach Chambrier erwarteten viele Franzosen ce gue I» cou,

soulisitoit äepuis lonztemps gue <le, voll- en ce pais lä le xvuverne-menr «le5 errangers »troll er les Ilusses re^rrerrrlre leurs »ircrerrs Prin-cipe« pour se renrettre comme ils eloierrl »vsnt Piere« I.

2. Von Prinz Ludwig eristirt noch ein »umständlicher Berichtvon der großen Rebellion, welche die Elisabeth mit Chetardie, demChirurgs nunmehrigen Minister Lestock und einigen ander» Übelge-sinnte» geschmiedet, und die Nacht zwischen dem 5 und 6 Dezemberausgebrochen ist".