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stände gefunden; jetzt aber ward nicht allein diese wirk-lich vollzogen, sondern der russische Hof trat auch im No-vember 1743 dem Breslauer Tractat in aller Form bei,was als einer Garantie gleichgeltend betrachtet wurde.
Überhaupt zeigte die Kaiserin Elisabeth in dieser Epocheeine sehr günstige Stimmung für den König von Preu-ßen. Sie sagte, es gebe Schlangenzungcn in ihrer Um-gebung, die ihn zu verläumden suchen, aber sie sehe wohl,daß man ihm Unrecht thue. Nicht dadurch beleidigt, daßder König einem Antrag, der auf eine seiner Schwesterngegangen — um sie nicht dem Mißgeschicke einer Thron-revolution wie sie damals dort noch häufig vorkamen, Preiszu geben — ausgewichen war, ersuchte sie ihn jetzt, alleanderen Vorschläge verschmähend, ihm eine deutsche Prin-zessin zu nennen, die er für geeignet halte, um sie mitdem Großfürsten Thronfolger zu vermählen.
Der umsichtige Minister Friedrichs, Podewils, vondemselben zu Rathe gezogen, ist es eigentlich gewesen, derzuerst die Prinzessin Sophia von Zcrbst, nachmals Ca-tharina II, in Vorschlag gebracht hat. Er nannte auchnoch einige andere, aus den Häusern Darmstadt, Hcssen-Philippsthal, Würtemberg, hauptsächlich aber blieb er beidieser stehen, und sprach sogar seine Verwunderung aus,daß man in Rußland nicht selbst auf sie falle, da sieeine nahe Verwandte des Hauses Holstein sei.
Sie war die Tochter des Fürsten Christian Augustvon Anhalt-Zcrbst, der von Jugend auf in preußischen