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Dritter Band.
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Kriegsdiensten gestanden, darin bis zum Gcneralfeldmar-schall, Gouverneur von Stettin aufgestiegen war, so ebenmit seinem Bruder die gemeinschaftliche Regierung sei-nes kleinen Landes übernommen hatte, und der holstein-gottorpischen Prinzessin Elisabeth, Schwester des nunmehrzum Thronfolger in Schweden ernannten Adolf Fried-rich. Prinzessin Sophia war 1729 geboren, und erstvierzehn Jahre alt, aber Podewils versicherte, daß siegroß für ihr Alter und schön, eigentlich schon vollkom-men erwachsen sei.

Der König, der viel Vertrauen zu dem Vater hegte,und die Mutter, die nicht ohne Geist und Bildung war,hochschätzte, ergriff diesen Vorschlag mit Entschiedenheitund ließ ihn in Petersburg vortragen. Da brauchtedie Prinzessin von Zcrbst nur genannt zu werden, sonahm man sie an. Eine Einwendung dagegen hättevon der Verwandtschaft hergenommen werden können, inwelcher sie zu dem ihr bestimmten Gemahl stand, abernach einigem Bedenken erklärte der Erzbischof von Nowgo-rod, und die von demselben zu Rathe gezogene Synode,daß diese Verwandtschaft nur der Schatten einer solchensei und kein Hinderniß bilden könne, indem sie von derweiblichen Seite herrühre.'

Der Fürst und die Fürstin von Zcrbst brachten,dieser Verhandlungen vollkommen unkundig, Weihnachten