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Dritter Band.
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1743 und Neujahr 1744 in tiefer Ruhe auf ihremalten Schlosse in Zerbst zu, als eben am Neujahrstageeine Stafette eintraf, die eine Einladung der Kaiserinvon Rußland an die Fürstin brachte, mit ihrer Tochter,von welcher ihr der Ruf vieles Gute melde', an ihrenHof zu kommen. Über die Absicht dieser Einladung hätteman zweifelhaft sein können, wäre nicht zugleich ein Briefdes Königs von Preußen eingelaufen, worin derselbe vonseiner Seite den Gedanken aussprach, daß die Prinzessinmit dem Großfürsten von Rußland vermählt werden könne.

Die Fürstin, die sich in ihrem Herzen schon länger mitHoffnungen dieser Art getragen hatte, sah darin eineFügung der Vorsehung, die ihrem Hause in den letztenJahren so viel unerwartete Glücksfälle zugewandt habe;sie gedachte des alten Olcarius, der demselben erfolg-reiche Verbindungen zu verschaffen in prophetischem Vor-gefühl bemüht gewesen sei. ^

Von der jungen Prinzessin ist ein Blatt mit ihremgroß hingcmalten zerbstischen Namenszug übrig; darun-ter drückt sie in noch sehr unvollkommenen Schriftzügen undWorten die Bewegung aus, welche die eingegangenen Briefeihrer Mutter verursachten; als wenn das Orakel für ihrLeben darin liege.

1. Dont I» rcnoiumse nous vient cke pulsier bleu ckes NetteselioseL.

2. Erhebe dein ehrwürdiges Haupt aus deinem Grabe OleariuS,du wahrer holsteinischer Prophet, siehe den Anfang der glücklichenZeiten die du verkündigt hast.