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nemark, mißvergnügt über das plötzliche Emporkommendes ihm seit lange feindlichen Hauses Holstein-Gottorpsich um so mehr an England anschloß. Die Vermäh-lung des Kronprinzen Friedrich von Dänemark mit ei-ner englischen Prinzessin, December 1743, bestätigte auchhier das politische Verhältniß.
Friedrich hielt im Grunde seine jüngere SchwesterAmalia für geeigneter, den schwedischen Thron zu bestei-gen, als die ältere. Jene war harmloser und gesunder;an dieser bemerkte man lebhaftere Beweglichkeit, eine ge-wisse Neigung zur Intrigue. Die Schweden, denen erdas nur andeuten, nicht entwickeln konnte, hielten es je-doch fast für eine Ehrensache, daß die ältere Schwester,Ulrike, mit ihrem Thronerben vermählt würde. Und sobewilligte sie ihnen der König; die jüngere, deren Hoff-nung er schon erregt hatte, wußte er mit brüderlicher Zärt-lichkeit zu beruhigen. Im Juni 1744 erschien der GrafTessin, um mit aller gewohnten Feierlichkeit die Anwer-bung zu thun, auf welche dann die Vermählung folgte.
Friedrich war weit entfernt, politische Dinge von Ver-mählungs-Angelegenheiten abhängig zu machen; aberfür ganz bedeutungslos hielt er sie nicht. Denn einewohlerzogene Prinzessin, sagt er einmal, sei doch unfähigihr Vaterland zu vergessen und demselben schlechte Dienstezu leisten; fremde an ihrer Stelle könnten leicht schädlichwerden.
Das war ihm auch bei diesen Verbindungen das wich-
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