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Dritter Band.
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Dazu gehörte aber mehr als guter Wille; mit die-sem allein war fürs erste noch wenig geändert.

Die bisherigen Minister, der gelehrte und methodischeAmelot, dem die auswärtigen Angelegenheiten, Argenson,dem der Krieg, Maurepas, der lebendigste und thätigstevon allen, dem die Marine anvertraut war, behielten dieGeschäfte in ihren Händen. Aus Besorgniß, es möchtesich doch noch ein Anderer in die Stelle Fleurys einzu-drängen suchen', pflogen sie, trotz aller Zwistigkeiten,ein gutes Einverständniß mit einander; die einmal einge-leiteten Geschäfte brachten es mit sich, daß sie die Ge-sichtspuncte des Cardinals festhielten. Der Unterschiedbestand darin, daß sie noch unabhängiger wurden, unddessen zusammenhaltende Hand vermissen ließen.

Im Sommer 1743 erregte ein Antrag vieles Auf-sehen, den ein französischer Beamter aus Straßburg demChurfürsten von Mainz vorgelegt haben sollte, nach wel-chem Frankreich, wenn man den Kaiser in sein Erblandherstellte, bereit wäre, gemeinschaftliche Sache mit derKönigin zu machen, um ihr Schlesien wiederzuverschaf-fen. Daß der Antrag gethan worden ist, läßt sich nichtbezweifeln, man kann nur nicht sehen auf wessen Antriebund Befehl. Prinz Carl und Graf Khevenhüllcr sindsehr ernstlich zu Rathe gegangen, ob nicht die Königin

1. Der erste, der es mit einigem Ungestüm versuchte, Chauve-lin, schon einst vom Cardinal als allzuehrgeizig beseitigt, ward dafürnoch 40 Meilen weiter von Paris entfernt. Ändere waren vorsichti-ger, gelangten aber alsdann auch zu keiner Wirksamkeit.