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Dritter Band.
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dieser sein System. Wenn Friedrich der Wahrheit gemäßversicherte, daß das Gerücht, als habe er der Königin Hülfs-truppen gegen Frankreich angeboten, vollkommen falsch sei,so meinte Voltaire aus übertriebener Feinheit, das nichtfür wahr halten zu dürfen. Friedrich urtheilte, daß Vol-taire von allen Menschen am wenigsten zu einem Poli-tiker tauge, und gab ihm statt alles anderen zuletzt denAuftrag, den Franzosen ein weiseres Betragen anzura-then. * Er lachte darüber, daß der Poet ihn gleichsamals veus 6x macllinu zur Entwickelung des ganzenDrama verwenden wolle.

überhaupt hatte er die schlechteste Vorstellung vonder Einsicht sowohl wie von der Thatkraft der französi-schen Minister; sie schienen nur den Frieden im Sinne zuhaben, denselben aber auf einem Wege zu suchen, wo er sichnie erreichen ließ; er bezeichnet die Monarchie als einengroßen Körper, dem es an Geist und Nerv fehle.

Nicht so ganz jedoch war dies der Fall wie er wohlmeinte; allmählig erhob sich in dem König von Frank-reich und um ihn her eine lebendigere Thätigkeit.

1. Zwei Billets von Voltaire an Amelot, die in der Sammlungseiner Werke von Beuchet nicht verkommen , geben noch einiges Licht.5 3uli cle la Ila^e: je suis d.ms une Iiaison intime avec guelguesetrsnKers, gu! me kont p.iiT äe toutes les alkaines et <zur me mettronten 6e le (breäer'ic:) bi'ouiller' aveo l'eVnKletei'i'e-Leilin 8 8pt. i!me parsit <le 1a plus ßrancle conse^uence, yue cle la Villo m'^(s L.ireutli) envo^e !e§ nouvelles lpii pour'rout etre iavorsliles surol et s I'empereui', et incluri'e le roi cle ^russe ä vous servin.

Das merkwürdigste sind die Anfragen Voltaires mit den AntwortenFriedrichs, nr. 1253 bei Beuchot. Doch müssen sie Wohl, da vonder Reise nach Baireuth als etwas bevorstehendem die Rede ist, inden Anfang des September gesetzt werden, nicht in den Oetober.