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teln allein der Kaiser nicht zu behaupten, dem Fort-schritt des Hauses Östreich nicht Einhalt zu thun war.König Friedrich hatte sich, wie wir wissen, entschlossen,hiezu noch einmal alle seine Kräfte anzustrengen. DieAussichten die sich daran knüpften, machten noch eine dritteUnterhandlung nothwendig.
Wenn nun einmal mit Östreich gebrochen werdenmußte, so erhob sich auch der schon aufgegebene Planwieder, Böhmen für den Kaiser zu erobern, — denn voneiner Ausstattung desselben durch säcularisirte Bisthümerkonnte nicht mehr die Rede sein, weil man eine Verein-barung der Stände in alter Form beabsichtigte, — da-mit hing aber zusammen, daß sich in Friedrich der Wunscherneuerte, der schon vor dem Breslauer Frieden so leb-haft in ihm gewesen war, die Kreise Pardubitz und Kö-nigingräz für sich selbst zu gewinnen.
Man hat ihm, und zwar in seiner nächsten Umge-bung, Schuld gegeben, daß die Absicht, diese Kreise zu er-obern, um noch mehr Truppen halten zu können, die ur-sprüngliche in diesem ganzen Project gewesen sei. Undwer wüßte nicht, wie nahe ihm ein solcher Gedanke lag?die Erwerbung hätte ihm unfehlbar dazu dienen müssen.Daß er aber darum allein mit Östreich gebrochen habenwürde, läßt sich doch nimmermehr annehmen; um ein paarKreise zu erwerben, würde er nicht der Thor gewesen sein,seine ganze Lage zu gefährden. Er versichert wiederholt, daßsein Sinn nur dahin gegangen sei, den Kaiser aufrecht zu