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Dritter Band.
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erhalten, das Reich nicht wieder in Abhängigkeit von Öst-reich gerathen zu lassen. Er hat damit später auch beiden Ungläubigsten Glauben gefunden. Erst in zweiterReihe gesellte sich ihm die Absicht hinzu, wenn es ge-linge, Böhmen für den Kaiser zu erobern, sich alsdannjene Kreise abtreten zu lassen. Denn er werde es sein,der die Eroberung vollziehen müsse; dazu werde abereine solche Anspannung aller Kräfte, so viel Geldauf-wand gehören, so viel Gefahr werde damit verknüpftsein, daß auch ihm dafür eine Entschädigung zu Theilwerden müsse.

Der Kaiser hatte nichts dagegen einzuwenden. Ererklärte sich bereit, dem König, von dem der ganze Erfolgdes Unternehmens abhänge, alles zu bewilligen, was die-ser selbst für vernünftig und gerecht achte, und wünschtenur, daß man, um künftigen Streitigkeiten vorzubeugen,die Grenzen der Gebiete im voraus bestimmen möge. *

Die Interessen des Kaisers und des Königs grif-fen da wieder auf das engste in einander. Dem erstensollte zugleich durch eine Union im Reich, die seiner Sachesich friedlich annähme, und durch die Eroberung von Böh-men eine seiner Würde entsprechende Stellung verschafftwerden. Für den andern war es ein unschätzbarer Vor-theil, Östreich nicht wieder durch den Weg der Waffen

1. Seckendorf an Friedrich, 7 April: I/empeneur ne connais-

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