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Wenn man den Lauf der Begebenheiten begleitet, sosieht man wohl, daß ein neuer Waffengang unvermeid-lich war.
Als der Friede im Jahre 1742 geschlossen ward,hatte König Friedrich gedacht, den Kaiser und dadurcheinen ihm angemessenen Zustand im Reiche ausrecht zuerhalten, eine Defensivallianz mit den Seemächten zu schlie-ßen, mit Östreich wie mit Rußland ein gutes Verhält-niß einzuleiten, auf diese Weise die Sicherheit seinerEroberung, seiner Weltstellung überhaupt zu begründen;mochte der Kampf zwischen England, Östreich und denBourbonen nach dem Maaß der beiderseitigen Kräfte fort-geführt werden, wenn er nur nicht auf Deutschland zu-rückwirke.
Statt dessen aber war der Krieg gerade in Deutsch-land ausgefochtcn worden, und man hatte den Plan ge-faßt, den Kaiser zu vernichten, die Territorial»erhältnissezu verändern. Als Friedrich dies nicht zu dulden Mienemachte, nahm die Politik von England und Östreich eineihm entschieden feindselige Richtung; kein Zweifel, daß erin dem erworbenen Besitz bedroht und gefährdet war.
Man könnte fragen, wie so Friedrich diesen Gangder Dinge nicht von Anfang an voraus sah. Die Ant-wort ist: wenn das erste ihm erwünschter und wahrschein-licher war, und seine Politik sich dahin richtete, so warihm doch auch der letzte alle Zeit möglich erschienen. Aberer rechnete darauf, daß er dann, wenn es so weit komme,
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