nach einer seiner Batterien, wo er einiges anzuordnenhaben mochte, und von wo man zugleich den Sturm gutmit ansehen konnte. Seine Brüder, mehrere andere Prin-zen und einige hohe Offiziere begleiteten ihn. Er warntesie wohl, nicht auf einem Haufen zu stehen, um nicht dieAufmerksamkeit des Feindes auf sich zu ziehen, aber dar-auf ward nicht viel Rücksicht genommen; als der Königzu seinem Fernrohr griff, wandten sich alle nach dersel-ben Stelle hin, um zu sehen was vorgehe: in diesemAugenblick fuhr eine Kanonenkugel aus der Festung un-ter sie, die dem Markgrafen Friedrich Wilhelm, un-mittelbar neben dem König, den Kopf wegnahm. Eichelversichert, wäre sie stärker gewesen und gerade gegan-gen, so würde sie den König selbst getroffen haben. Sietraf noch einen Pagen, den sie tödtete, und streifte denPrinzen Georg von Darmstadt am Arm. Der Königveranstaltete nur, daß seiner Mutter der Tod des Mark-grafen auf eine Weise zur Kunde kam, wobei ihre Be-sorgniß für ihre jüngeren Söhne, die ihn begleiteten,nicht noch mehr gesteigert würde; er erklärte, er werde seineBrüder bei solchen Gelegenheiten niemals wieder mitgehenlassen. Möchte er nur aber sich auch selber schonen, ruftder Kabinetsrath aus, indem er die göttliche Gnade preist,die ihn dies Mal beschützt habe. — Der Ziskaberg wardindeß glücklich erobert; ein Freiwilliger sprang in dieerste Redoute und rief seine Cameraden hinein; von denin den Felsen gehauenen Werken, 100 Schritt vom Gra-
Schliessen