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Dritter Band.
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ben, richteten sich nun die preußischen Geschütze gegendie Belagerten.

Schon am 13 September gericch die Stadt an meh-reren Stellen in Brand; am 14 früh gingen mehr alsdreißig Häuser in Feuer auf; hierauf geriethen die Ein-wohner, welche die Schrecken einer Einnahme mit stür-mender Hand nicht wieder erleben wollten, in Bewegung,und zogen die Landmilizen auf ihre Seite; von allengedrängt entschloß sich Graf Harsch dem Könige Anträgezu machen.

Am 14 Nachmittags erbot er sich, die Neustadt undAltstadt zu räumen, wenn man ihn die Kleinseite besetzenlasse, was denn natürlich verworfen ward. Am 15 boter die ganze Stadt an, unter der Bedingung, daß manihm freien Abzug gewähre. Da man auch dies ablehnte,und alle Batterien aufs neue mit großer Wirkung zufeuern anfingen, so ergab er sich am 16 September kriegs-gcfangcn.

Sie ist über, schrieb der König halb scherzend halbtriumphirend an Podewils, diese Stadt, von der man soviel Aufhebens machte und mir sagte, ich würde sie nichtso geschwind erobern, als ich mir einbildete. Er glaubteeinen entscheidenden Schlag geführt zu haben, da nun auchSachsen, sollte es ja nicht, was er jedoch noch hoffte, sichanschließen, doch auch nicht wagen werde gegen ihn zu sein.

Und um nun jene wichtigen Stellungen, von denenim vorigen Kriege so viel abgehangen, nicht in die Hände

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III.