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Dritter Band.
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gung für ihre Abtretungen, viel gewonnen sei, ließ sichnicht sagen: Lothringen konnte man nicht ernstlich an-greifen, da es statt Toskanas abgetreten worden; diePlätze im Elsaß waren so gut im Stande, Strasburgnoch durch Vaubans Fortificationen, daß es für eine Ar-mee, der schwächere Plätze so viel zu schaffen gemachthatten, und deren Stärke in den leichten Truppen bestand,kaum möglich schien sie zu erobern.

Indem lief die Nachricht ein — am 5 August —daß der König von Preußen den sächsischen Hof um denDurchzug seines schweren Geschützes gebeten habe. Am7 machte der preußische Gesandte die amtliche Erklärung,daß sein Herr dem Kaiser Hülssvölker senden werde, weiler nicht dulden könne, daß die Truppen des Reichsober-hauptes aus dem Reiche verdrängt, und derselbe gleichsam„mit Stumpf und Stiel" vom Reichsboden vertilgt wer-den solle. Man sah den gefährlichsten Gegner in demalten Bunde mit Frankreich und dem Kaiser sich wiedererheben und auf einen Einfall in Böhmen denken.

Ein Ereigniß, in diesem Augenblick nicht erwartet,den begonnenen Unternehmungen entgegenlaufend, aberin der Hauptsache nicht unerwünscht.

Denn welches war, seitdem die baierisch-französischenAngriffe zurückgewiesen worden, der ganze Zweck der Fort-setzung des Krieges? War es nicht eben der, für dieAbtretungen, welche Östreich an Preußen gemacht, eineEntschädigung zu erlangen? Man stieß dabei auf un-