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Dritter Band.
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Im ersten Augenblick stand der Beschluß fest, allesandere hintan zu setzen, die gesammte Kraft gegen denneuaufstehenden Feind zu richten.

Die Königin war voll von Eifer und Thätigkeit.Sie besuchte die Zeughäuser, besah die besonders zumKampf gegen die Preußen umgegossenen Geschütze; be-gab sich selbst zu einer Versammlung der vornehmstenMagnaten in Presburg, um sie zu einer allgemeinenHülfleistung aufzufordern. AuS dem Manifeste des Gra-fen Palfy sieht man, daß auch die bürgerlichen Einrich-tungen, die König Friedrich in Schlesien getroffen, denWiderwillen der Magnaten erregten, „das harte Joch,das er auflege, die unersättlichen Erpressungen"; wieviel besser habe man es in Ungarn, unter einer sanftenRegierung, mit so vortrefflichen Freiheiten. Es wardeine Jnsurrection versprochen, von der man mehr als60000 Mann erwartete.' Die Hauptsache aber war,daß das große Heer, welches in den Elsaß eingedrun-gen, sich nach Böhmen zurückwenden und den gewaltigenFeind daselbst bestehen sollte; die große Frage, in wel-cher die Entscheidung der Dinge lag, bestand darin, obihm dies möglich sein, in welchem Zustand es zurück-kehren werde.

Feldmarschall Schmettau war von Friedrich ins fran-zösische Hauptquartier geschickt worden, mit dem Auftrag,

1. Die Repartition der zur Jnsurrection verbündeten Comitateward auf 42,866 M. z. F. und 21,512 M. z. Pf. berechnet.