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Dritter Band.
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die französischen Operationen sowohl nach Baiern alsnach Hannover hin zu beschleunigen. Er sollte vorstel-len, daß man um so eher mit den Östreichern zum Zielekomme, je mehr man sie dränge, daß der König vonEngland durch die Bedrohung seiner deutschen Erblandeweiter gebracht werde, als durch alle Eroberungen inden Niederlanden; bei Unternehmungen dieser Art kommees darauf an, sich die Zeit zu Nutze zu machen. AlsFriedrich von der Bewegung des Königs von Frankreichgegen den Elsaß vernahm, hegte er sogar noch kühnereHoffnungen, oder hielt wenigstens für angemessen, dieFranzosen wissen zu lassen, daß man solche hegen dürfe.Welch einen Ruhm, schreibt er an Ludwig XV, wird Ew.Majestät sich in dieser Campagne erwerben können! Nachallem Anschein wird die Armee des Prinzen Carl, wennsie über den Rhein zurückgeht, zu Grunde gerichtet werden.

Schmettau, der am 9 August bei König Ludwig XVin Metz eintraf, und mit aller der Freundschaft aufge-nommen wurde, welche die rasche Hülfleistung Friedrichseinem seiner Abgeordneten verschaffen mußte, entwarf inseiner Art und Weise einen umfassenden Kriegsplan. Erberechnete, daß die Armeen, welche hier aus kaiserlichenund französischen Truppen zu vereinigen seien, 134 Ba-taillone, 256 Escadrons, zusammen gegen 110000 M.ausmachen würden. Von diesen sollten, sobald PrinzCarl sich zurückziehe, 40000 M. sich nach der Donau wen-