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Dritter Band.
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den, und die Eroberung von Baiern vollziehen; 30000 M.zur Bedrohung von Hannover verwandt werden; die übri-gen 40000 zuerst dem zurückgehenden Feinde nach derOberpfalz und nach Franken folgen, bis der König, demdadurch die Eroberung von Eger erleichtert werde, denselbenempfange und ihm eine Schlacht liefere. Alles dies aberkönne um so sicherer gelingen, wenn man die Östreichsnicht, ohne mit ihnen zu schlagen, über den Rhein zurück-gehen lasse. Er setzte auseinander, daß dies selbst dannkeine Gefahr habe, wenn sie die stärkeren sein und denVortheil behalten sollten, denn an dem linken Rheinufersei nun einmal ihres Bleibens nicht; unbedingte Noth-wendigkeit rufe sie nach den Erblanden zurück. Manwerde die östreichische Armee leicht so übel zurichten können,daß sie unter den folgenden Gefahren vollends vernich-tet werden könne; eine zweite Armee habe die Königinnicht. Maria Theresia werde sich bald nach Östreichund Ungarn zurückgedrängt sehen, das deutsche Reichdem Kaiser wieder Gehorsam leisten, Holland und Han-nover um die Neutralität bitten müssen.

Schmettau liebte weitreichende Entwürfe; was manauch von denen, welche er damals aussprach, urthei-len mag,' das leidet keinen Zweifel, daß die Franzosen,wenn sie nur wollten, dem östreichischen Heere die em-pfindlichsten Verluste beibringen konnten. Auch bewirkte

1. Ich ßnde jedoch daß auch Folard dem Bischöfe von Würz-burg sagte, Ostreich sei verloren, wenn Frankreich eifrig dahinterhcr