gen die sie gemacht, fürs erste keine Lust, sich tief nachDeutschland zu wagen.
Wir sahen, wie sie im Jahre 1741, als sie gegenWien anrückten, den letzten Schritt lieber vermieden;von nicht geringerer historischer Merkwürdigkeit ist es,daß sie, da es ihnen noch einmal geboten wurde, denAngriff zu rächen den sie erfahren, einen Frieden nachihrem Sinne zu schließen, sich doch zu dem Kampfe nichtermannen konnten, der alles zu Ende gebracht hätte.
Die Hstreicher waren selbst erstaunt, daß ihnen eineso gefährliche Unternehmung mit einem so geringen Ver-lust — er konnte kaum 500 M. betragen — gelungenwar; die Armee kehrte im Allgemeinen sogar in einembesseren Zustande über den Rhein zurück, als sie hinüber-gegangen, namentlich die Cavalleric. Sie hatte ein gro-ßes Selbstgefühl, und keine Furcht dem krieggeübtestenFeinde auch in der rauhen Jahreszeit entgegen zu gehen.Besonders zeigten die Ungarn, die der Weg in die Näheihrer Heimath führte, den größten Eifer. In 21 Märschengelangte die Armee am 25 Septbr. nach Waldmünchen.Man kann es Scckendorf wohl nicht zur Last legen, daßer sie nicht eifriger verfolgte. Er hätte fürchten müssen,daß sich Prinz Carl gegen ihn umkehren und ihn mit
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