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seiner Armee vernichten möchte; der König von Preußenhat ihn selbst vor dieser Gefahr gewarnt und ihn nur er-mähnt, sich nach Baiern zu wenden und wo möglichPassau zu nehmen.
Auf Friedrich machte nur das Eindruck, daß dieFranzosen den Feind nicht lebhafter verfolgten; auch jeneDemonstration gegen Hannover wurde nicht ausgeführt;er sah nun doch, daß er durch sein Unternehmen weiternichts ausgerichtet hatte, als das ganze Gewicht der öst-reichischen Kriegsmacht gegen sich selber heranzuziehen.
Zu gleicher Zeit aber tauchte neben ihm oder in sei-nem Rücken eine andere Feindseligkeit empor.
Er hatte es für leicht gehalten, durch einige territo-riale Zugeständnisse, die der Kaiser machen müsse, zusam-mentreffend mit der Entwickelung militärischer Übermacht,Sachsen auf seine Seite zu bringen; aber dabei stieß erauf größeren Widerstand als er meinte. Schon der kai-serliche Hof erwies sich abgeneigt, neue Abtretungen zubewilligen; der sächsische aber, durch die Erfahrungendes ersten Krieges irre gemacht, und erbittert gegenden König von Preußen, dem er alles Mißlingen zu-schrieb, war in immer engere Verbindung mit der Kö-nigin von Ungarn getreten. Er hegte noch immer Ero-berungspläne: aber diese waren nicht mehr auf Böh-men, sondern auf Schlesien gerichtet, und trafen hier mitden Absichten der Königin zusammen. Noch war er mitdieser bei weitem nicht über das Nähere, aber in der Nich-