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tung einverstanden. Was man nicht glauben sollte, wennman es nicht läse, von Warschau aus gab August III denBefehl, sich dem preußischen Durchzug mit Gewalt zuwidersetzen. * Ein Glück für Sachsen, daß dieser Befehlzu spät eintraf, um ausgeführt zu werden, der Durchzugwürde sich in eine Invasion verwandelt, und das Landzu Grunde gerichtet haben. Wir berührten schon, daß derBefehlshaber der Truppen, der Herzog von Weißenfels,vorsichtiger als der Hof, jede feindliche Bezeigung vermied;er bestärkte den König von Preußen in der Meinung, daßein Einverständniß möglich sei. Nach der Eroberung vonPrag hat Friedrich dem polnisch-sächsischen Hofe die vor-thcilhaftestcn Anträge erneuert, die er, da die dringendeNothwendigkeit vorhanden war, auch durchzusetzen gewußthaben würde, namentlich die Abtretung der Kreise Leut-meritz und Saatz; er versprach, sich in allen Stückenals ein guter Nachbar und guter Freund zu zeigen. ^
1. Schreiben von Warschau an Geh. Räthe vom 11 Aug. enthältden Befehl, .-'daß zufördcrst der Bedeckung und Sicherheit unsrerLande gegen alle jähltuge Eindringlinge» schleunigst tzrospiciret undzu solchem Ende sowohl unsere in Sachsen stehenden Regimenter, essei nun in den vier Gencralats oder noch näher sördersamst zusam-mengezogen, und selbigen die Geschwindschicßkanons nebst gehörigerMunition sonder Anstand ausgetheilet; wie nicht minder die Creißregi-mcntcr versammelt, und mit hinlänglicher Provision an Pulver undBlei versehen, als auch auf allen Fall die riechst angrenzenden Lan-desunterthanen von dem im Hauptzcughause vorräthig vorhandenenGeschütze bewaffnet, und alles übrige was sonstcn zu einem vigoureu-sen Widerstand gegen einen feindlichen Überfall erforderlich sein möchte,vorgekehrt werde."
2. Schreiben von Friedrich 8 Setzt., 16 Setzt, in einem Akten-stück des Dresdner Archivs, »das von dem König von Preuße» wie-derholt angebotene Bündniß betreffend." äe rädicrai ck« ckisposer