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zu Mirotitz, und da die Nachricht einlief, als habe esnach dieser Verstärkung den Weg nach Budweis einge-schlagen, um seine Verbindung mit Östreich herzustellen,so ging König Friedrich demselben sofort entgegen, in derHoffnung, daß er es auf dem Marsch angreifen und zu-rückwerfen, darauf aber seine Winterquartiere ruhig inBöhmen halten werde. Er trug kein Bedenken, in die-ser Absicht die Moldau zu überschreiten.
Gleich diese Bewegung aber zeigte sich fruchtlos. Dieöstreichische Armee hatte nur ein anderes, noch immer fer-nes Lager bezogen, wo sie nicht wohl angegriffen werdenkonnte; schon setzten ihre leichten Truppen durch den Flußund erschienen im Rücken der Preußen; am 8 Oktobersah sich der König veranlaßt, über die Moldau zurück-zugehen.
Seine Meinung war hierauf noch immer, den gan-zen eingenommenen Landstrich von Prag bis Budweiszu behaupten, und den Feind auf dem rechten Moldau-ufer zu einem Schlachttag zu erwarten.
So wie Prinz Carl sich entschieden nach der tiefe-ren Moldau wendete, und seinen Übergang hier voll-zog, in der Absicht, die Preußen von Prag und viel-leicht von der Elbe abzuschneiden, schlug der König eineentsprechende Richtung ein; hauptsächlich schien es ihmwichtig, die starke Position von Beneschau und Konopischtvor dem Prinzen einzunehmen; nicht ohne AnstrengungI» 13