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Dritter Band.
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und Ehrgeiz fehlte es ihnen nicht. Wie oft hatten siesich gerühmt, daß ihnen, nach der besseren Übung die sieerlangt, auch der König von Preußen keinen Widerstandf werde leisten können. Die jüngeren Generale drangen

in den Prinzen Carl, da der König sich nicht zum An-griff anschicke, ihn anzugreifen, was die ganze Sache miteinem Schlage beendigen werde, und nicht ohne Eindruckblieben ihre Vorstellungen auf den Prinzen. Allein in demLager war noch ein anderer Mann, den man um Rathfragen mußte, jener Graf Traun, den Friedrich selbstals seinen Lehrmeister in der Kriegskunst bezeichnet hat.Traun hatte seine Schule wohl eine kurze Zeit in bran-denburgischen Diensten', dann aber hauptsächlich unter^ Guido von Starcnberg gemacht; einer von jenen gedie-

genen einfachen Männern, die ohne viel Geräusch dasGrößte vollbringen. Er verstand es, den Soldaten zu scho-nen, und doch den Feind zurückzuschlagen; selbst durchdie dringendsten Befehle ließ er sich nicht weiter treiben,als er für gut hielt. Auch jetzt riß ihn die allgemeineAufregung der Gemüther nicht mit sich fort. Die Beschaf-fenheit des Bodens, welche den König von Preußen an ei-nem Angriff verhindert hatte, machte es auch unthunlich,so rasch und geordnet, als es nöthig gewesen wäre, ge-

1. Dreihaupt, Saalkreis II, 14, hat seinen Namen unter denacht jungen Grafen, die damals in Halle stndirtcn; bei der Inau-guration der Universität trug er die von Friedrich I derselben verlie-henen Privilegien.