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gen ihn hervorzubrechen. Traun erklärte, welcher Theilden andern hier angreife, der müsse geschlagen werden.'
Und in Wahrheit gerieth der König schon dadurch inden empfindlichsten Nachtheil, daß man ihm die Schlacht 7verweigerte; daß die Östreicher mit ihm schlagen würden,war abermals eine Voraussetzung die sich ihm nicht erfüllte.
Indem er, dieselbe suchend, in großer Eile heranzog,geriethen die an entfernten Stellen gelassenen Besatzungen,von den Befehlen, welche sie abrufen sollten, nicht er-reicht, in die Unmöglichkeit, sich gegen den Andrang derübrigen Feinde zu schützen: Budweis ward von demOberst Trenk und seinen Panduren erstürmt; einem re-gelmäßigeren Angriff erlag Tabor. Die Stellung, die erbei Konopischt eingenommen, zeigte sich unnütz, da der ,Feind nicht schlagen wollte, und bald aus Mangel an Le-bensmitteln unhaltbar; indem er weiter zurückging, in derAbsicht, eine Stellung, durch welche zugleich seine Maga-zine und Prag gedeckt würden, vor der Elbe zu nehmen,kam der geschickte Feind, den er sich gegenüber hatte, ihmbei Kuttenberg zuvor. Friedrich mußte sein Hauptquar-tier an dem rechten Elbufer, zu Bohdanetz, aufschla-gen. Er stand jetzt hinter der Elbe, wie vor kurzem ander Moldau, nicht mehr von Abend nach Morgen, son-dern von Norden nach Süden gerichtet; ein ungeheuresGebiet hatte er verloren. ^
Es wird nicht zu viel gesagt sein, wenn man behaup-
1. Sstr. mi'lit. Zeitschrift 1824, I, S. 273.