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Dritter Band.
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Friedrich auch jetzt noch nicht gebracht, daß er alle Er-wartungen von seiner Unternehmung aufgegeben hätte;er glaubte, sich gute Bedingungen ausmachen zu können,nicht allein die Anerkennung des Kaisers, dessen Wieder-herstellung in seine Erblande, sondern auch eine weitereAusstattung desselben in Vorderöstreich, für sich aber, wieer sich ausdrückt „als Schlüsselgeld von Prag", die hohenGebirge in Oberschlesien, wenn er nur die Stellung be-haupte, die er noch in Schlesien inne habe.' Diese Um-wandlung der allgemeinen Gesinnung und des nächstenZweckes zeigte sich unter andern auch darin, daß derKönig in dem Hader, der zwischen dem Erbprinzenvon Dessau und dem General Schwerin sich erhobenhatte, sich mehr zu dem ersteren hinneigte. Schwerinwar krank: in einem seiner Briefe schreibt er, in ei-ner Art von Agonie sei er nach Prag gekommen; aberer war auch nicht mehr vollkommen in Gnaden, er er-zählt einmal selbst, er habe mißfallen. Der König sagte,es gebe keinen braveren Mann in der Welt, keinen, derzu kühnen und raschen Kriegsthaten geeigneter wäre, ersei unschätzbar am Tage der Schlacht; aber Unterneh-mungen auszuführen, zu denen Ruhe und Bedachtsam-st gehöre, dazu fehle es ihm an Geduld; sobald erglaube, seiner Sache sicher zu sein, so überlasse er sich

1. Eichel, 12 Nov., an PodeNnlö! roi soulisite sr6eromentäe cet iüver Is pa!x retsklre.