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Capitel kein Bedenken, östreichische Truppen in die Lan-descasernen aufzunehmen. Wie ganz anders wäre esgegangen, wenn die Preußen Budwcis behauptet, dieBaiern nach Linz vorgedrungen wären, dann hätte Car-dinal Sinzendorf, nunmehr Friedrichs Freund, der dortzu dem erledigten Sitz in Vorschlag gebracht war, Aus-sicht gehabt, dazu zu gelangen; allein das war nun ein-mal nicht geschehen, und die feindlichen Tendenzen behiel-ten den Platz.
Nun war darum für die Hauptsache, d. i. die Krieg-führung im Reiche, noch wenig verloren. Der Kai-ser hatte doch seinen Aufenthalt von Frankfurt, wo ersich wie ein Verbannter vorkam, wieder nach Münchenverlegen können; während Friedrich die östreichischen Waf-fen beschäftigte, war Freiburg und der Breisgau fürCarl VII erobert worden; das französische Heer, das dieseEroberung vollzogen, hielt jene Gegenden besetzt; ein an-deres nahm eine starke Stellung am Mittelrhein und ander Lahn ein. Noch hielt die Union unter dem Namendes Kaisers zusammen; die kaiserliche Armee, verstärktvon hessischen und pfälzischen Truppen, schien ansehnlichgenug, um im nächsten Frühjahr nicht allein die Erobe-rung der noch von den Hstrcichern besetzten baierischenFestungen zu unternehmen, wozu dann die Franzosen ihreGeschütze herbeischaffen wollten, sondern auch in Ober-östreich einzudringen. Wir brauchen nicht auszuführen,wie sehr für die Vertheidigung von Schlesien eine Bewe-