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Dritter Band.
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ließ er dann doch nicht abgehen. Er fürchtete die Pflicht,welche man ihm dagegen auferlegen werde, und langekonnte er die Hoffnung, auf andere Weise zu seinemFrieden zu gelangen, nicht aufgeben.

„Wir befinden uns", sagt er in einem seiner Briefeam 29. März, „in einer großen Crisis; wenn wir durchdie Vermittlung von England den Frieden nicht erlan-gen, so werden unsere Feinde von verschiedenen Seitengegen mich hereinbrechen. Den Frieden kann ich nichterzwingen; was den Krieg anbetrifft, so werde ich siegen,oder von uns allen wird Niemand wieder nach Berlinkommen."

Anfangs April traf er Anstalt, daß, wie früher, eineHeeresabtheilung gegen Sachsen aufgestellt wurde. „Hier",fügt er bei der Erwähnung dieser Sache hinzu, „habeich meine Truppen schon beisammen. Die Krankheitenhören auf, die Recruten kommen an, in kurzer Zeitwird alles complet sein. Das hindert nicht, daß wirnicht Frieden schließen könnten, aber Niemand wird imentgegengesetzten Fall mich anklagen dürfen, meine Pflichtvernachlässigt zu haben."

Es ist ewig denkwürdig, in welcher Stimmung undSinnesweise der Fürst und Feldherr den gefährlichenKampf, der ihm bevorstand, erwartete; und wir mögenuns nicht versagen noch einen Augenblick bei seinen Äu-ßerungen zu verweilen.

Am 17 April schreibt Friedrich an Podewils: „Ich