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arbeite Tag und Nacht, um unsere Lage zu verbessern.Die Soldaten werden ihre Pflicht thun, es ist keiner un-ter uns, der sich nicht lieber das Rückgrat brechen ließe,als einen Fußbreit Erde aufzugeben. Man muß unseinen guten Frieden gewähren, oder wir werden uns durchWunder der Kühnheit übertreffen, und die Feinde durchÜberlegenheit zwingen, daß sie unsere Freundschaft suchen."
Am 20 April: „Unsere Lage ist unangenehm undgewaltsam; doch ist mein Entschluß gefaßt: wenn wirschlagen müssen, so wollen wir es thun wie Verzweifelte.Niemals gab es eine größere Gefahr als die, worin ichmich befinde. Mag denn die Zeit diesen Knoten entwir-ren, oder das Schicksal, wenn es eins giebt, über dasErcigniß entscheiden. Das Spiel, das ich spiele, ist sohoch, daß man den Ausgang nicht mit kaltem Blute an-sehen kann. Thut Gelübde für die Rückkehr meinesGlückssternes."
Wie sehr crschrack Podewils, als Friedrich der Ge-fahren gedachte, denen Berlin wahrscheinlich ausgesetztsein werde, und die vorläufige Anordnung traf, daßalsdann die Landesbehörden und die Kostbarkeiten der Sil-berkammcr nach Magdeburg gebracht werden sollen; der kö-niglichen Familie ließ er die Wahl, ob sie es vorziehe, sicheben dahin oder nach Stettin zurückzuziehen. Podewilshatte beim Beginn des Krieges den schlechtesten Ausganggefürchtet; bei dem Abschied in Potsdam sagte er seinemFreunde Eichel, er besorge, die Periode des Falles beginne