Band 
Dritter Band.
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In diesem Augenblick traf erst die schlimmste Kundeein, von dem Frieden zu Füßen mit Ausschluß des Kö-nigs, über dessen Haupt allein sich nun die ganze Ge-fahr sammelte.

„Ich kann nichts darauf antworten", sagt Friedrich,„als: es ist geschehen, was geschehen mußte. Mir bleibtnichts übrig, als mich in Geduld zu fassen. Wennalle meine Hülfsqucllcn und Unterhandlungen versagen,alle Conjuncturen gegen mich ausfallen, so ziehe ich esvor, unterzugehen mit Ehre, als ein rühmloses, des An-sehens beraubtes Leben zu führen. Mein Ehrgeiz ist,daß ich mehr als ein Anderer zur Vergrößerung meinesHauses gethan, unter den gekrönten Häuptern von Europaeine große Rolle gespielt habe; mich dabei zu erhaltenist gleichsam eine persönliche Pflicht, die ich erfüllenwill, auf Kosten meines Glückes und meines Lebens.Ich habe keine Wahl mehr; ich will meine Macht be-haupten, oder sie mag zu Grunde gehen, und der Preu-ßische Name mit mir begraben werden. Unternimmt derFeind etwas gegen uns, so werden wir ihn besiegen,oder wir werden uns Alle niedermetzeln lassen zum Heildes Vaterlandes und zum Ruhme von Brandenburg.Es würde vergeblich sein, mir einen andern Rath gebenzu wollen. Welcher Schiffscapitän, der, nachdem alleseine Versuche sich zu retten vergeblich gewesen sind, hättenicht den Muth, die Pulverkammer in Brand zu stecken,um den Feind so wenigstens noch in seiner Erwartung