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und das Schwert in der Hand. Lernt von einem Manne,der nie in die Predigten von Elsner ging, daß man demUnglück das da kommt eine Stirn von Erz entgegen-setzen, und schon während des Lebens aus alles Glück,alle Güter, alle Täuschungen Verzicht leisten muß, dieuns nicht über das Grab hinaus folgen werden."
Wäre Friedrich gläubig gewesen, so würde seine Hin-gebung einen Anfing der protestantischen Religiosität insich getragen, sich seinem Volke leichter mitgetheilt haben.Aber er war fern davon und stand allein in seiner Gesin-nung. Es gehört zur Anschauung seines Wesens, daß erkeine Hülfe von irgend einer Seite, selbst nicht vorn Him-mel erwartet, alle seine Kraft anstrengt, um der drohen-den Gefahr zu begegnen, aber darauf gefaßt ist, vielleichtzu unterliegen. Er fürchtet nichts und hofft nichts; erlebt nur in dem Gefühle der Pflichterfüllung.
Man wird durch Friedrichs Äußerungen an dieSprüche erinnert, welche einst ein römischer Kaiser in sei-nem Feldlager gegen die Quadcn aufgezeichnet hat. Al-lein was bei diesem Erinnerung aus Schule, Lectüre,Erfahrung, allgemein anwendbare Lehre ist, entspringt beiFriedrich in Mitten eines großen politischen Kampfes, woder Geist alle Kraft in sich selbst zusammennimmt; es hatweniger Methode, mehr eigenthümliches Leben. Wir seheneinen germanischen Fürsten, in dem sich persönlicher unddynastischer Ehrgeiz, Heldcnmuth und Kriegstalcnt mitder Gesinnung der Stoiker verbinden. Wer wagt es, sei-ln- 16