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Dritter Band.
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und sächsischen Generale auf den Anhöhen von Hohen-friedberg, und bestimmten die Gcbirgsöffnungcn, durchwelche man hervorrücken wollte; gegen Mittag setzte sichdas ganze Heer in acht Colonnen in Marsch; die bei-den Heerführer nahmen ihr Mittagsmahl auf einer jenerHöhen ein, und machten sich das Vergnügen, die verschie-denen Züge aus dem Gebirge hervorrücken zu sehen, allezu gleicher Zeit, mit fliegenden Fahnen und klingendemSpiel, wie zu einem Feste.

Indem sie sich in Bewegung setzten, befand sich Kö-nig Friedrich auf einer diesen Gebirgsausgängen gegen-überliegenden Anhöhe, bei Striegau; schon die beidenTage vorher war er dahin gekommen, um die Feinde miteigenen Augen zu beobachten. Endlich sah er sie, wieer wünschte, aus ihrem Lager ausrücken; der aufstei-gende Staub gab zu erkennen, welche Richtung sie nah-men; man konnte ihre Colonnen, ihre Cavallerie und In-fanterie unterscheiden, und abnehmen, wohin ihr Weg sieführen werde. Er eilte nach seinem Lager bei Jauer-nik, welchem für den nächsten Tag angesagt war ste-hen zu bleiben. Jetzt aber, sagte er, indem er vomPferde stieg, sind sie wo wir sie haben wollen; er befahl,daß die ganze Arme,, Reiter, Fußvolk und Geschütznoch an dem nämlichen Tage, Abends um 8 Uhr, auf-brechen solle, um am andern Morgen dem Feind amFuße der Gebirge zu begegnen.

Die Stunde war gekommen, die darüber entscheiden