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Dritter Band.
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der mit der Avantgarde vereinigten ersten Brigade desrechten Flügels ernstlich angegriffen. Sie begegneten denPreußen mit Nachdruck und ein paar Mal mit Erfolg.Aber diese waren ihnen an Zucht und Übung bei weitemüberlegen; an ihrer Spitze fochten der feurige Rothen-burg, der gedankenvolle Stille, der mit Besonnenheit kühneWinterfeldt. Wären Sie dabei gewesen, schreibt Stille ei-nem Freunde, so würden Sie die Vereinigung von Muthund Tapferkeit in unsern Truppen bewundert haben. DieReiterei kam dem Fußvolk mehr als einmal in den Weg,aber sie wußten sich auf das geschwindeste wieder ausein-ander zu wickeln; in wenig Minuten sahen wir die Rei-ter in zwei Linien aufgestellt, und die Infanterie der zwei-ten Linie, welche der ersten zuvorgekommen, bereits im Ge-fecht begriffen. Die Sachsen wurden aus ihren Stellun-gen bei Pilgramshain und aus dem Orte selbst verjagt.

Indessen hatten die folgenden Regimenter der Linieeine andere Schwierigkeit zu überwinden, welche daherrührte, daß die Armee, durch die Wachtfeuer verführt, ihreRichtung ursprünglich zu weit nach links genommen hatte';da nun der rechte Flügel, weiter nach rechts gewendet, mitUngestüm vordrang, konnte die Linie nur mit großerSchwierigkeit sich bilden. Es mußte in vollem Laufe ge-schehen, auf unebenem Boden, so daß zuweilen große Zwi-

1. Relation eines Offiziers vom Markgraf Carlschcn Regiment;ungedruckte Nachrichten I, 329. »Man ward gewahr, daß der Feind,ohngeachtct der bemerkten Feuer, nicht an dem Orte wogegen wiraufmarschirt waren, sich befand.«