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schenräume entstanden, und die Bataillone, indem sie sichden im Fortrücken begriffenen anschlössen, nicht selteneine ihrer Flanken entblößt sahen, im Angesicht des nunin der ganzen Breite seiner Aufstellung in Bewegungkommenden Feindes. Der anwesende französische Ge-sandte, ein alter Kriegsmann, erstaunte über die Unver-drossenheit, Raschheit und Ordnung, welche die Infante-rie an den Tag legte. Friedrich mußte eins der gefähr-lichsten Manöver ausführen, vor dem jeder methodischeHeerführer erschrecken würde; dies Mal unvermeidlich, eherum einen begangenen Irrthum gut zu machen, als ausfreier Wahl. Die Selbstbeherrschung, die er gewonnenhatte, war nicht blos theoretischer Art: man sah ihn nurmit den Mitteln des Sieges beschäftigt, nicht mit denmöglichen Folgen; er erkannte die Gefahr seiner Lage undbestand sie mit kaltblütiger Gelassenheit.
Kaum aber war man einigermaßen in Ordnung, soentzündete sich auch schon der Kampf in aller Form, be-sonders in der Mitte der Aufstellung, wo einige östrei-chische Regimenter an der Seite der Sachsen fochten.Zuweilen, wo sie stärker waren, drangen sie vor, bissie in den Bereich der preußischen Geschütze geriethen,welche sie dann mit dem größten Verluste zurücktrie-ben. Meistens aber bewegten sich die Preußen vorwärts,auch da, wo ihre Feinde Zäune und Hecken, Gebüschund Moräste vor sich hatten.' Hie und da haben die
Eichel, 8 Juni, an Podewils: „So viel ist gewiß, daß derFeind in einem sehr avantageusen Posten gestanden, so daß nicht nur