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Kleingewehrftucr und einem Hagel von Kartätschen em-pfangen. Die Regimenter Braunschweig-Bevern, Hacke,Schlichting und ein Bataillon Einsiede! litten ungeheureVerluste. „Wir haben", sagt ein Offizier des ersten, „500Blessirte, 200 Todte vom Regiment bekommen, der Oberst,ein Major, fünf Capitans, eilf Subalternen sind verwun-det; es ist eine Gnade Gottes, daß unsere Bursche Standgehalten, und ungeachtet des unbeschreiblichen Fcucrnsnicht haben können zum Weichen gebracht werden." Dochhätte dies geschehen müssen, oder sie wären vernichtet wor-den, wäre ihnen nicht endlich Hülfe gekommen. Es wardas Dragonerregiment Baireuth, vom General Geßler ge-führt, das sich hier einen unvergänglichen Namen machte.Die Dragoner nahmen ihren Anlauf mitten durch dieLücken des Fußvolkes; der Zustand ihrer Kameraden, dieso oft neben ihnen gefochten, sehte sie in verdoppelte Wuth;sie fielen auf die östreichische Infanterie, die nun schon,durch den Widerstand den sie gefunden ermüdet, unddurch die Niederlage der Sachsen erschreckt war, und war-fen sie sofort über den Haufen.' Einige östreichische Reiter-
1. Bericht vom Regiment Bevern: »Dieses waren also unsereendlichen Erlöser, und weil die Dragoner sahen, daß ihre sonst sogetreue Nachbarn so grausam zerschossen und zugerichtet, cncouragir-iten sie sich unter einander zur Rache; sie jngcn mit vollem Galoppzwischen uns durch, hielten das östreichische Feuer sowohl aus gro-bem als kleinem Geschütz geduldig aus, und attaquirtcn die ohnedemzur Retirade schon auf dem Sprunge gestandenen Östrcichcr mit dergrößten Furie; sie schmissen den Überrest sowohl vom Leopold Daun-schcn als auch Grünschen Regiment völlig über einen Haufen, undbrachten den ganzen östreichischen rechten Flügel hiedurch zur Flucht,wobei sie zugleich säst alle Fahnen, welche dazu noch funkelnagelneu,
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