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Dritter Band.
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geschwader wollten den Geworfenen zu Hülfe kommen,aber die Generalsalve, die sie den anfprengenden Preu-ßen gaben, hatte auf diese keine Wirkung, und vorder blanken Waffe wichen sie selber zurück. So übelzugerichtet die Regimenter Hacke und Bevern waren,so setzten sie sich jetzt doch nochmals herzhaft in Bewe-gung, um den Verlust, den sie gelitten, an den Östrei-chern zu rächen; sie hatten weder Kugeln noch Patronenmehr; vor ihrem gefällten Bajonet aber wichen die letz-ten Reste der feindlichen Schlachtreihe zurück. Gegen achtUhr des Morgens waren die Preußen allenthalben Mei-ster des Schlachtfeldes. Um nicht den Rückzug in eineFlucht ausarten zu lassen, besetzte der Herzog von Loth-ringen, der sich Hiebei persönlich nicht schonte, und bei-nahe gefangen worden wäre, die Höhen von Hohenfriedberg;es entspann sich eine Kanonade, die bis nach Mittag dauerte,um welche Zeit alles sich nach den Gebirgen hinaufzog.Der König hatte Erfrischungen zur Stelle bringen lassen,die den Ermüdeten ausgetheilt wurden. Die Verwundetenauf dem Schlachtfelde befahl er ohne Unterschied mit Ge-tränk zu laben. An die Regimenter, die sich, man kannnicht sagen am tapfersten gezeigt, denn alle hatten ge-wetteifert, aber die größten Verluste erlitten, ritt er selberheran und sprach ihnen seinen Dank aus.

Eine sehr eifrige Verfolgung war auch deshalb nicht

und welche derer Gefangenen Aussage nach mit der Preußen Blutund Untergang eingeweiht werden sollten, nebst 2 Haubitzen und7 Kanonen erbeutet." (Archiv zu Wolfenbüttel.)