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selbständigen Aufstreben der preußischen Macht, die ereinst durch jene Vermählungen ganz an sich zu knüpfengesucht hatte. Wir kennen die schroffe Haltung FriedrichWilhelms I, die nicht weniger feste, aber mehr unterschei-dende Sinnesweise Friedrichs II; Königin Sophie Doro-thea, durch erbschaftliche Streitigkeiten persönlich verletzt,war in den späteren Zeiten weit entfernt für ihren Bru-der Partei zu nehmen.' Dahin ging nun wohl niemalsGeorgs H ernstliche Meinung, den König von Preußenvollkommen zu Grunde zu richten; aber ihm etwas abzuge-winnen, ihn zu demüthigen, ihn zur Nachgiebigkeit in den ter-ritorialen Irrungen zu nöthigen, und mochte er wollen odernicht, doch in die Kreise der englisch-hannoverschen Politikzu ziehen, würde ihm eine große Genugthuung gewährt ha-ben. Da trat ihm aber noch ein anderer Widerstand, der inder unabänderlichen Beschaffenheit eines populären und par-lamentarischen Regimentes lag entgegen. Wir haben be-rührt, wie er in seinen ersten Rcgierungsjahrcn gegen Öst-reich und Spanien anzugehen, bald darauf, während derpolnischen Unruhen, für Östreich Partei zu nehmen geneigtwar, aber es nicht vermochte. „In diesem Lande", rief ereinst voll Unmuth aus, „sind die Minister König." Umdieselbe her gab es aber noch eine unabhängige Bewegung,in welcher der Gegensatz der Factioncn des Parlamentesund die Stimme der Nation zusammenwirkte, welche die Mi-
1. Über sein Verfahren mit dem väterlichen Testament vergl.Horacc Walpoles lVIeruoires ok 0>e reizn ok (leorze II, eigentlichtl>e last tcn )eais (III, 308).