279
ren sollte, um durch seine persönliche Gegenwart denEifer gegen den Sohn des Prätendenten zu beleben,in Helvoetsluis angelangt, und noch vor der Abreisemußte der Grund zu dem Frieden in Deutschland gelegtwerden. Da Harrington darauf bestand, über den Frie-den von Breslau nicht hinausgehen zu können, so eröff-nete ihm Andriä, daß er ebenfalls ermächtigt sei, esdabei bewenden zu lassen, vorausgesetzt, daß die Sacheohne allen weitem Verzug festgesetzt werde; dann könneer sofort die Hand an die Vollendung des Werkeslegen.
Hierauf ward, sowohl von dem preußischen Gesand-ten als dem englischen Minister, auf den Grund dessen wassie früher verabredet hatten, der Tcrt zu einer Conventionentworfen, und es war nicht schwer, beide Entwürfe zueinem einzigen zu verschmelzen. Dieser fiel nicht so aus,daß er nicht noch manches im Einzelnen hätte ver-missen lassen*, aber er enthielt die Hauptsache, daß derKönig von Preußen Schlesien nach Maßgabe der Bres-lauer Präliminarien, unter Garantie aller europäischenMächte behalten, und dagegen seine Churstimme demGroßherzog von Toskana geben solle. Pfalz und Hes-sen sollten in den Frieden mit aufgenommen sein.
1. Z. B. hätte es in dem zweiten Artikel nicht allein heißen sol-len: I» Lilesie, sondern ot lo con»ä >le 6Io!r. Diese Worte finddann auch wirklich in der Ratifikation hinzugefügt. Im vierten solltevon sächsischer Seite nicht allein Cessiou, sondern auch Garantie aus-gesprochen werden.