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nen Krieges erwähnen zu wollen, der sich zwischen denTruppen der beiden Theile entspann.
Die Ungarn machten meistentheils den Angriff, oftaber auch die preußischen Husaren; bald waren die ei-nen, bald die andern im Vortheil, und ritten mit denPferden ihrer Gegner oder einigen Gefangenen davon.Die Preußen trachteten ihren leichten Feind nur immer ausden Gebüschen und Wäldern ins freie Feld zu locken;man versuchte sich in mancherlei derben Kriegslisten, unddie beiderseitigen Lager erfüllten sich mit Erzählungen ta-pferer Thaten, wo ein Jeder das Beste gethan zu habenmeinte. Wir schlagen uns, sagt ein preußischer Berichtnicht übel, um Heu und um Lorbccrn. Zwischen dengroßen Heeren selbst ging es ziemlich ruhig her. EineZeitlang galt als stillschweigendes Abkommen, wenn sicheinzelne Truppen ohne feindselige Absicht außerhalb derLager zeigten, nicht auf sie zu schießen, oder es wurdeim ältesten Kriegsstil Waffenstillstand geschlossen, um ei-nige Todte zu beerdigen; einen solchen Stillstand benutz-ten eines Tages die beiden braunschwcigischcn Bruder,Ernst Ludwig, der bei den Östreichcrn, und Ferdinand,der bei den Preußen diente, um nach langjähriger Tren-nung am Ufer des Adler eine Zusammenkunft zu hal-ten. Die Ereignisse waren, daß Friedrich am 20 Juliauf das rechte Ufer der Elbe ging, das ihm ausge-dehntere Ebenen zum Fouragiren und leichtere Zufuhrdarbot, und sein Hauptquartier zu Chlum aufschlug, daß