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Dritter Band.
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Eben damals aber ward die Convention von Hanno-ver geschlossen, und Friedrich trug kein Bedenken, demFürsten von Anhalt auf der Stelle Gegenbefehl zu erthei-len; er war überzeugt, daß eine mit England getroffeneÜbereinkunft von Östreich und Sachsen angenommen wer-den würde.

Dennoch geschah das nicht.

Die Subsidien waren nun einmal gezahlt; die Un-ruhen des Prätendenten schwächten, wie gesagt, den Ein-fluß von England; weder der eine noch der andere die-ser Höfe war zum Frieden zu bewegen.

Sachsen, wider seine Erwartung mit einem Ein-fall bedroht, eilte nun erst, da derselbe nicht mehr zufürchten war, sich in Vertheidigungszustand zu setzen.Vier Wochen später hätte der Fürst von Dessau wahr-scheinlich einen ganz andern Widerstand gefunden, alsin dem Augenblicke, wo er hatte inne halten müssen.Erst in diesen Tagen wurden alle Puncte, über die manmit dem Wiener Hofe noch nicht abgeschlossen hatte, vol-lends ins Reine gebracht, und ein neuer engerer Bundverabredet.

Noch weniger war man in Wien zur Nachgiebigkeitgeneigt. Um die Zeit, als die Convention von Hanno-ver in Wien angekommen, daselbst ein Beschluß darübergefaßt und dieser dem Heere mitgetheilt sein konnte, ließFriedrich bei Prinz Carl anfragen, ob er nicht Befehlhabe, die Feindseligkeiten einzustellen; dieser antwortete