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Dritter Band.
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sehr trocken und gemessen: an ihn sei nichts gelangt, wasihn hindern könnte dieselben fortzusetzen.*

Mochte der Wiener Hof die Convention annehmenoder nicht, die wichtigste Angelegenheit, die ihm vorlag,die Kaiserwahl, ward davon nicht berührt. Auf dieseübten nur die hannoverischen Minister des Königs vonEngland, mit welchen die englischen über jene Abkunftkeinerlei Rücksprache genommen hatten, Einfluß aus.

So wie die Wahlhandlungen begannen, war auchihr Ausgang entschieden. Hannover, Baiern, die dreigeistlichen Churfürsten, die jetzt wieder anerkannte undaufgerufene böhmische Stimme, zu denen sich endlich auchSachsen gesellte, bildeten eine so ansehnliche Mehrheit,daß man auf den Widerspruch von Brandenburg undPfalz keine Rücksicht nahm. Am 13 September 1745ward der Großherzog Franz in den gewohnten Formenzu Frankfurt gewählt; die dissentirenden Gesandten be-gaben sich nach Hanau. So war der Gedanke durchge-führt, welchen Maria Theresia einst bei der ersten Nach-richt von der Erwählung Carls VII faßte; sie hattesich niemals bewegen lassen, ihn anzuerkennen, und sahjetzt wirklich ihren Gemahl als Kaiser begrüßt. Sie warselber bei der Krönung, die am 4 Oktober in Frankfurt

1. »Soll ohnverhalten, was maßen mir vom Hof bis nunnichts zugekommen welches mich behinderte, die seitherige Operationfortzusetzen."