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er weit und breit eingenommen, und mit zahlreichemGeschütz besetzt, vornehmlich an geeigneter Stelle einegroße Batterie aufgerichtet, von der sich eine entscheidendeWirkung erwarten ließ. Sie war von einer einge-schlossenen Infanterie bedeckt, die eine feste und stolzeHaltung zeigte; eine Anzahl Grcnadierbataillone zu Pferde,und Carabiniercompagnien, die für die besten Leute in derArmee galten, waren zu ihrer Linken aufgestellt; vor sichhatten sie einen tiefen Grund. *
Diese Höhen nun mußten die Preußen attaquiren undihren Feind von denselben herunterwerfcn.
Es ist wohl eine der größten militärischen Thaten, die inder Geschichte vorgekommen sind, daß die preußische Caval-lerie und Infanterie des rechten Flügels sich mit wettei-fernder Bravour dazu anschickte. Die Cavallerie mußte erstin die Tiefe hinunter, und dann die vom Feind für un-ersteiglich geachtete Höhe hinauf, und zwar unter einemKanonen- und Bombenfeuer, dessen gleichen, wie einerihrer Anführer, General Buddenbrock, sagte, die Reitereinoch in keiner Action ausgestanden hatte'; sie übertrafHiebei alles, was sie jemals geleistet hatte. General Goltz,der den Feind zuerst wahrgenommen und dem König jeneMeldung hatte machen lassen, war auch der erste, mitverwegenem Anlauf auf ihn loszugehen. Die Kühnheit sei-ner Bewegung, der Anblick der mit verhängtem Zügel
1. Schreiben an Fürst Leopold, erccrpirt von Orlich II, 236.
2. Friedrich schreibt ihm in seinem Eloge den Sieg zu.