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ßen die Anhöhe, in einem Augenblick war die große Bat-terie in ihren Händen. Während dessen hatte auch dasCentrum seinen Anlauf auf die bewaldeten, mit östreichi-schem Fußvolk erfüllten Anhöhen genommen; an derSpitze des zweiten Gardebataillons erstieg sie Prinz Fer-dinand. Hiedurch war die Schlacht in der Hauptsache be-reits entschieden. Die östreichischen Truppen zogen sich vonden verlorenen Höhen auf benachbarte zurück, aber sie theil-ten dadurch denen, die daselbst aufgestellt waren, nurihre Unordnung mit; schon .ihr Feuer verrieth eine ge-wisse Bangigkeit, bald wichen sie allenthalben. Indemmachte auch der preußische linke Flügel, durch die sieg-reichen Regimenter welche Golz von dem rechten her-beiführte verstärkt, einen Angriff auf den ihm gegenüber-stehenden Feind, warf ihn ohne Mühe, und machte bei-nahe ein ganzes Regiment zu Gefangenen. Die Hstrei-cher haben 8000 Mann auf dem Schlachtfelde gelassen.
Inzwischen bedienten sich die Ungarn ihres Vortheils,das preußische Gepäck zu erobern. Ausschließend mitder Hauptsache beschäftigt, hatte der König hier so we-nig Rücksicht darauf genommen wie bei Mollwitz undbei Chotusitz. —
Ich bin nahe daran gewesen, überrascht zu werden,schreibt Friedrich noch am Abend des 30 an Podewils;aber Gott sei gelobt, alles ist gut. Die Schlacht warfurchtbar, aber glorreich.'
1. Das Billet ist mit Bleistift auf einem aus einem Buche inDuodez hcrausgeriffenen Blatt geschrieben; nur aus dem Original