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Dritter Band.
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ward dabei, wie der König von Preußen, nur von ei-nem Kabinetssecretär unterstützt. Ihre Hauptgesichts-puncte waren: Abschaffung der Mißbräuche der Verwal-tung und Erhebung des Soldatenstandes. Sie hatte auchhier das System des Königs von Preußen, den sie be-kämpfte, unaufhörlich im Auge, in kleinen Dingen undin der Hauptsache. Nicht eben zur Zufriedenheit des ho-hen Adels zog sie einfache Offiziere an ihre Tafel; siesagte laut, unter ihr werde Niemand sein Glück machen,wer den Degen nicht tapfer führe; sie suchte selbst dieGenerale aus, denen sie das Commando anvertraute:mit gutem Bedacht pflegte sie die Anhänglichkeit des gemei-nen Soldaten. Von dem Geiste des Jahrhunderts, dervon dem Apparate und der Äußerlichkeit der höchsten Ge-walt auf den wesentlichen Besitz derselben und die Aus-übung der Macht drang, ward auch diese Frau aufdem Thron, so sehr sie'Frau und Mutter blieb, voll-kommen ergriffen. Man konnte nicht sagen, daß die Un-terthanen sie deshalb mehr geliebt hätten, sie fanden dieFortsetzung des Krieges hoffnungslos und drückend; ihreTheilnahme brach nicht mehr in so lebhaften Enthusiasmusaus, wie bisher, aber die Kaiserin in ihrem stolzenGange bemerkte das kaum, sie traute auf ihren Genius undden unmittelbaren Schutz der Vorsehung. Ihre ganzeSeele war damit beschäftigt, Östreich so stark und großzu machen, wie es jemals gewesen war, und da sienun Kaiserin geworden, ihm seine Übermacht im deut-