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aber sicher, aus Brühls eigenen Andeutungen, zur Kundegekommen, Nachricht gaben.
Auf den ersten Blick hätte Niemand daran glaubensollen. Es ließ sich kaum denken, daß ein sächsischer Mi-nister die Unbesonnenheit haben sollte, sein eigenes Landder Gefahr auszusetzen, der Schauplatz eines heftigen Krie-ges und seiner Verwüstungen zu werden. Weder Podc-wils noch selbst der alte Fürst von Dessau, der sonst ge-gen Sachsen so leicht in Feuer gerieth, waren davonzu überreden.' Auf Friedrich aber machte das Zusam-mentreffen so vieler heterogener Bewegungen, die durcheine Annahme wie jene plötzlich Licht bekamen, den Ein-druck der Gewißheit. Er empfand in die Seele des säch-sischen Ministers die ganze Verantwortung, die derselbe aufsich nahm; sein Verfahren erschien ihm wie die verzweifelteHandlung eines Rasenden, der sich dem Tode widme, umseinen Bruder zu ermorden; aber wie er ihn kannte, be-sonders seine durch einige Stellen im letzten Manifestverletzte Eigenliebe, und sein blindes Vertrauen auf Ruß-land und Östreich, so zweifelte er nicht, daß es dennochin der That sich so verhalte.
Eine Klage entschlüpfte ihm indem er diese Entdeckungmachte, über die unaufhörliche Unruhe, zu der er verurtheiltsei; so leben, sagte er, heiße gar nicht leben aber in dem-
1. Ältere Redaction der Memoiren: I.e pi-inc« nie rL-
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2. (Heia rre s'LppeUe pas vivre mais rrwurir !e jour rriille 5o!s
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