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selben Augenblick war er auch schon mit sich im Reinen,die Gefahr nicht zu erwarten, sondern wie man sie vonfern kommen sah, ihr mit kühnem Muthe entgegenzuge-hen. Die gefaßte Entschlossenheit, die er sich zu eigengemacht hatte, mußte sich nochmals erproben. Nordenund Süden, sagt er, scheinen sich zu unserm Verderbenverschworen zu haben, aber in dieser Stunde muß manseine Kräfte anstrengen, den Muth der Gefahr, dem Be-trug behende Geschicklichkeit entgegensetzen, und für allezukünftigen Ereignisse sich mit stoischem Gleichmuts» rü-sten. Einen höheren Schwung gab es ihm diesmal, daßer alles Mögliche für den Frieden gethan hatte und die-ser ihm versagt worden war. Er fühlte sich, da der Kriegeine Wendung gegen die Marken nahm, in gerechter Ver-theidigung begriffen, in einem Streit für sein Vaterland,seine Verwandten und Unterthanen.
Da man die Absichten und Bewegungen des Feindesnicht ermessen konnte, so unterließ man nicht, einige Si-cherheitsmaßregeln für Berlin zu treffen: — die Bür-gerwachen wurden verdoppelt, auf den Hauptplätzen Ka-nonen aufgefahren und was dem mehr ist; die Haupt-sache aber war, daß zwei Heere sich fertig machten, beider ersten feindlichen Regung in Sachsen einzufallen, daseine 25 Bataillone 70 Escadrons stark, das sich unterdem Fürsten von Dessau bei Halle sammelte, das andere,
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