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allem Übel, das er zu thun gezwungen sei, Gott werdedie Reinheit seiner Absichten erkennen und die Sache zueinem guten Ausgang führen. „Ich bin glücklich, daßmein Vaterland mit mir zufrieden ist. Aber auch hierist das ganze Land für uns; wir behandeln es so scho-nend als möglich; wo nicht, so würde alles zu Grundegehen. Das Herz blutet mir, wenn ich das Übel sehe,das ich wider meinen Willen thue; ein vernünftiger Friedehätte alles verhütet."
Das preußische Heer rückte von verschiedenen Seitenin Sachsen vor; die Absicht des Königs war, durch dieBesetzung der Elbbrücke bei Meißen, welche Anhalt voll-ziehen sollte, zunächst die Verbindung beider Abtheilungenherzustellen, wenn dies geschehen, seinen Frieden auf demGlacis von Dresden zu schließen.
Noch war der sächsische Hof nicht ohne Kräfte des Wi-derstandes. Das eigene Heer, unter Führern von ange-sehenem Namen, zurückgedrängt, aber bei weitem nichtüberwunden, zählte 25000 Mann, und ward jetzt durchdas Grünesche Corps mächtig verstärkt. Nachdem PrinzCarl in der Lausitz das sächsische Gebiet verlassen, hatteer sein Heer durch Böhmen an die andere Seite dersächsischen Grenzen herangeführt, die er, von Aussig undLeutmeritz kommend, überschritt. Die Macht die sich sam-melte, schien nicht allein den Sachsen selbst, sondern auchmanchem Andern stark genug, um die beabsichtigten An-griffe auf die brandenburgischen Lande auch jetzt noch