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Dritter Band.
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mit starken Batterien; von da erstreckte fich seine Auf-stellung längs des Grundes bis nach Zöllmen und Bene-rich, wo sich die Hstreicher unter Grüne an ihn anschlös-sen. Sie war auch hier durch einige Batterien bedeckt,welche den Übergang über den Gmnd unmöglich zu ma-chen schienen.

Aus dieser Stellung nun hatte der Fürst von An-halt die Sachsen zu verjagen, nicht um das Land zu er-obern, sondern um den Frieden zu erzwingen, — wie derKönig sagte, um ihnen das Schwert zu entwinden, dassie nur zu ihrem eigenen Verderben brauchten.

Rutowskp war ehrgeizig, voll von weitausgreifendcnPlänen, hartnäckig in seinem Sinn; der Ruhm seinesHalbbruders, des Marschalls von Sachsen, spornte ihnan, aber dessen Kn'egstalcnt besaß er bei weitem nicht;er galt für vergnügungssüchtig und nachlässig; die Me-moiren, die sein Adjutant nach seiner Anweisung nieder-geschrieben, zeigen wenig Voraussicht und Klarheit.

Die Preußen erstaunten selbst, als sie Meißen genom-men und den wichtigen Paß von Neustadt unbesetzt fan-den. In vollem Gallop ließ der Fürst von Anhalt seineCavallerie heransprengen, ihn in Besitz zu nehmen. Am14 December hielt er dort sein Nachtquartier; am 15setzte er sich in vier Colonnen, wie er von Halle aus-gezogen, gegen Kesselsdorf in Bewegung; seine Husa-ren trieben die leichte Reiterei des Feindes vor sich her;gegen Mittag stand er ihm gegenüber und stellte seine