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Dritter Band.
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Mannschaft zu ihrem schweren Tagewerk in Ordnung.Bei der Aufstellung der beiden Linien trug er Sorge,daß wenn durch die Schwierigkeit des Terrains eineLücke in der vorrückenden ersten entstand, diese leicht durchdie zweite ausgefüllt werden konnte. ^

Es kam hier vor allem darauf an, das Dorf mitseinen Batterien zu erobern, in welchem die Stärke derganzen sächsischen Linken bestand, und unverzüglich schicktesich der Fürst selbst dazu an.

Er nahm zwei Bataillone Grenadiere aus dem zwei-ten, und eins aus dem ersten Treffen, die den Angrifferöffnen sollten; hinter diesen stellte er 3 Bataillone Alt-anhalt auf; hinter diesen die Dragoner Bonins, denensich Stille Cürassiere anschlössen. ^ So bewegte er sichgegen den Feind.

Die Grenadiere rückten an, mit entblößter Brust,scharf geschultertem Gewehr, ohne einen Schuß zu thun;aber das Feuer aus Kanonen, Haubitzen, kleinem Ge-wehr, das sie empfing, war so mörderisch, daß sie sichgenöthigt sahen, nach Rechts hin rückwärts auszuweichen.

1. Journal: »da nun dieses alles so nachgelcbet und die sämmt-liche Armee in Schlachtordnung aufmarschiret, so ließ der Fürst mitdie 3 Grenadierbataillons und die 3 von Anhalt in Gottes Namenden Anfang machen». Das dem Fürsten zugeschriebene Gebet, Gottmöge, wenn er ihm nicht beistehen wolle, doch auch dem Feind nichthelfen, gehört dem General Sporck in der Schlacht von St. Gotthard1664 an.

2. Canitz: Thaten der Reiterei, bemerkt, daß sie hier wie diespätere Brigadecavallerie agirte I, 47.