Band 
Dritter Band.
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Dem Regiment Altanhalt ging es nicht besser. Beidezusammen, die Grenadiere und das Regiment, rücktennochmals an, aber sie wurden aufs neue geworfen, undnicht ganz unerschütterlich hielt ihre Ordnung diesmal zu-sammen. Schon glaubten die östreichischen und sächsi-schen Grenadiere, die 9 Bataillone stark in Kesselsdorfstanden, den Sieg in den Händen zu haben; auf denZuruf eines sächsischen Generals drangen sie aus demDorfe vor, wo sie bisher hinter guter Deckung gestanden;es scheint, als seien einige preußische Geschütze in ihreHand gerathen. Mitten in dem Feuer und Getümmelder Vordringenden und Zurückweichenden erblickte manden alten Fürsten: man sagt, daß er den Tod gesuchthabe, er scheute ihn wenigstens nicht, und würde ihn ge-sucht haben, wenn er geschlagen worden wäre. Indem abernahm er wahr, daß die feindlichen Grenadiere in ihrer Ver-folgung sich auflösten, die sächsischen noch mehr als dieöstreichischen; diesen Augenblick ergriff er, und ließ dieDragoner Bonins auf sie losgehcn. Sie warfen die Gre-nadiere ganz auseinander; nur wenige kamen unverwun-det zurück, und da Rutowsky es versäumt hatte, einezweite Linie Infanterie zum Rückhalt für die erste auf-zustellen, so konnte das Dorf nicht behauptet werden.Die sächsische Reiterei, welche in der Nähe stand, wardvon der preußischen gefangen, oder zurückgeworfen undzersprengt; das Dorf gerietst in Brand und die Batte-rien wurden genommen.