Band 
Dritter Band.
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Während dem begann nun aber auch, den Schwie-rigkeiten zum Trotz, die der Tzschonengrund an vielenStellen entgegensetzte, die Generalattaque auf die Mitteder sächsischen Aufstellung. Der jüngste Sohn des altenDessauers, Moritz, 4on ihm methodisch zu einem Solda-ten nach seinem Sinn erzogen, und mit ihm wetteifernd,wie in Bedachtsamkeit so in Bravour, sprang selber zu-gleich mit zwei Musketieren, die ihm dann weiter durch-halfen, in das morastige Gewässer.' Wer hätte da zu-rückbleiben sollen! Die Regimenter Leopold und Polenzmußten, im Bereich der feindlichen Kugeln, auf der einenSeite die von Schnee und Eis schlüpfrig gewordenen An-hänge Hinabrutschen, auf der andern Einer den Andernunterstützend hinaufklimmen; in einzelnen Rotten, nur im-mer etwa dreißig und vierzig zusammen erschienen sie denSachsen gegenüber. Ein sächsischer Oberst hielt für mög-lich, sie den Berg wieder hinabzutreiben, und ging mit seinerCavallerie auf sie los. Als er aber in ihre Nähe kam,so daß sie sich gegenseitig ins Auge fassen konnten, wa-ren die Preußen schon formirt, und empfingen ihn miteinem kräftigen Feuer, das unter andern den Obersten sel-ber tödtete und vor dem sein Regiment zurückwich. Dassächsische Fußvolk bildete hierauf ein Quarrse, und einigeReiter stellten sich zur Unterstützung desselben auf, aber auch

1. Seine ganze Brigade folgte ihm in Front und that ein glei-ches. Bericht von dem Feldzug in Sachsen bei Sehfart I, BeilagenS. 223. Vgl. Stille 284.