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ders, weitaussehende Unterhandlungen zu vermeiden: diefortwährend drohende Haltung von Rußland, das sichjeden Augenblick auf seine östlichen Provinzen stürzenkonnte, und das Nachgefühl der bestandenen Gefahren.Der französische Gesandtschaftssecretär Darget, der balddarauf in seine persönlichen Dienste trat, sagte ihm da-mals in Dresden, es würde herrlich sein, nachdem er derHeld von Deutschland geworden, wenn er nun auch derPacificator von Europa werden wolle. Der König ant-wortete: die Rolle sei schön, aber zu gefährlich. Allzulebhaft sei ihm der Gemüthszustand in Erinnerung, inwelchem er Berlin zuletzt verlassen habe; er wolle einensolchen nicht wieder erleben. Es sei ein ewiges Schachdem Könige, das man ihm biete. Wäre das Glück ihmzuwider gewesen, und er müsse sich wundern, daß es ihmso treu geblieben sei, so würde er ein Fürst ohne Thronsein, und sein Land wäre vielleicht der grausamsten Un-terdrückung verfallen. Wenn man ihm sage, daß Astreichimmer gegen ihn sein werde, so liege das doch so ferne,daß er jetzt wenig darauf achten könne; es genüge ihm,daß er mit dem Churfürsten von Sachsen in dessen eige-ner Hauptstadt abschließe, und daß der Kanzler von Böh-men daselbst erscheine, um Frieden nachzusuchen.
Denn dahin war es nun sofort gekommen.
Die ersten eingehenden Anträge empfing Friedrich indem Augenblick, als er den Kanonendonner von Kessels-dvrf hörte. Nach dem Ausgang dieser Schlacht, der Be-